Schwerte. Die Verwaltung der Stadt Schwerte soll sich erneut für einen Anschluss an die Autobahn A1 in Lichtendorf stark machen. Das fordert die Wählervereinigung für Schwerte (WfS) und nimmt die geplante Erweiterung der Raststätte Lichtendorf-Süd als aktuellen Anlass. Bürgermeister Heinrich Böckelühr soll den Antrag der Fraktion auf die Tagesordnung der nächsten Ratssitzung am 17. Mai setzen. Gleichzeitig soll eine Erschließung der Raststätte/Anschlussstelle über eine Verbindungsstraße südlich, parallel der Autobahn an die Sölder Straße geprüft werden.
Dazu schreibt die WfS:
>> Am 13.07.2011 hat der Rat der Stadt Schwerte bereits einen Antrag mit ähnlicher Intention einstimmig verabschiedet. Die Verkehrssituation und die damals bekannten Probleme bestehen bis heute. Die Überlastung der B 236 in Schwerte ist weiterhin nicht gelöst. Der durch die Stadt geführte Verkehr, belastet durch die massiven Feinstäube, Stickoxide und Lärmemissionen uns Anwohner und Bürger. Die Probleme breiten sich bereits auf weitere Straßen wie Schützenstraße und die anliegenden Wohnstraßen aus, so dass der Schwerter Verkehr zu Stoßzeiten des Berufsverkehrs fast zum Erliegen kommt.
Eine wesentliche Entschärfung dieser Situation ist nur durch eine großräumige Umleitung der Verkehrsströme möglich. Durch die vorgeschlagene Anschlussstelle in Lichtendorf kann eine Lösung des Problems herbeigeführt werden, indem die Verkehre aus den Bereichen Geisecke, Iserlohn-Hennen, Iserlohn-Kalthof direkt, schnell und verträglich zur Autobahn geleitet werden.
Die Ausgangssituation hat sich seit dem letzten Ratsbeschluss gewandelt. Durch die beschlossene Erweiterung der Raststätte ergibt sich die Gelegenheit, auf die Entwurfsplanungen Einfluss zu nehmen und die berechtigten Schwerter Interessen einfließen zu lassen. Diese einmalige Chance sollte wir als Rat und Stadt für die Bürger nutzen und nicht verstreichen lassen. <<













