Schwerte. Klarer als zum Antikriegstag am Dienstag am Kreuz der Kreuze können Bekenntnisse nicht sein. Deutlich bekannten sich Vertreter der Schwerter Friedensinitiative, von Pax Christi und der Arbeitskreise Schwerte-Pjatigorsk zum Frieden, zur Völkerverständigung und zur Partnerschaft der beiden Städte. Nicht umsonst stand auf den Schleifen des Kranzes, der am Kreuz der Kreuze niedergelegt wurde: „Verständigung mit Rußland! Partnerschaft mit Pjatigorsk“.
Miteinander sprechen, nicht voneinander
Um ihren Willen zur Erhaltung der Partnerschaft mit Schwerte zu unterstreichen, waren die Pjatigorsker Arbeitskreismitglieder und unermüdlichen Städtepartnerschaftsaktiven Salina Pudlushnaja und Anatoly Tartishew zum Antikriegstag nach Schwerte gekommen. „Wir sind stolz auf unsere Partnerschaft mit Schwerte“, sagte Anatoly Tarishew. Und Salina Pudlushnaja unterstrich: „Wir müssen miteinander sprechen, nicht voneinander“. Beide hielten gemeinsam mit Karl Kruschel, dem Vorsitzenden des Arbeitskreises Schwerte-Pjatigorsk in der Schwerter Städtepartnerschaftsgesellschaft, Reden zum Antikriegstag. Gemeinsam mit Pfarrer i.R. Fritz-Günter Held und dem DGB-Vertreter Gottfried Beier legten sie einen Kranz nieder.
Zu den Beiträgen aus den Arbeitskreisen Pjatigorsk und Schwerte trat eine Spielszene, vorbereitet von der Theaterpädagogin Gerlinde Heinrich; Jugendliche gestalteten den provozierenden Brecht-Text: “Und was bekam des Soldaten Weib?”


