Hagen/Schwerte. Bestellt, geliefert, erwischt: Ein Päckchen aus den USA ist einem jungen Schwerter zum Verhängnis geworden. Genauer gesagt, nicht das Päckchen, sondern dessen Inhalt. 913 Gramm Marihuana hatte sich der Schwerter an die Adresse einer Freundin schicken lassen. Sein Pech: Dem Zoll war dieses Päckchen aufgefallen. Zugestellt wurde es trotzdem – durch einen Beamten des Zolls. Danach griff die Polizei zu, entdeckte bei einer Untersuchung den Stoff und noch etwas mehr. Am Montag wurde der geständige Schwerter vor dem Hagener Amtsgericht zu einer Freiheitsstrafe von einem Jahr und sieben Monaten verurteilt, die auf Bewährung ausgesetzt wurde.
Das Gericht sah es als erwiesen an, dass sich der Schwerter der unerlaubten Einfuhr von Betäubungsmitteln schuldig gemacht hatte und sah zudem den Tatbestand des unerlaubten Handels mit Betäubungsmitteln als erwiesen an. Weil über die 913 Gramm hinaus noch mehr von dem Zeug gefunden wurde, wurde zudem noch der unerlaubte Besitz von Betäubungsmitteln festgestellt. Das führte zum Strafmaß, sein Geständnis zur Bewährung.


