Rat & Verwaltung

Moderate Zuschusserhöhung für Elsebad durch Unterschriften besiegelt

(v.l.). Dieter Requardt, Annette Wild, Dr. Hartwig Carls-Kramp, Bürgermeister Heinrich Böckelühr, Erster Beigeordneter Hans-Georg Winkler und Fachdienstleiterin Ulrike Schulte.

Schwerte. Offiziell mit ihren Unterschriften besiegelt haben am Montag, 21. Dezember, Bürgermeister Heinrich Böckelühr und die ehrenamtlichen Geschäftsführer des Elsebades, Dr. Hartwig Carls-Kramp, Dieter Requardt und Annette Wild, die Erhöhung des jährlichen Zuschusses an die gemeinnützige Elsebad Betriebs-GmbH von bisher 52.000 Euro auf 60.000 Euro ab dem Jahr 2016.

„Damit schaffen wir noch vor Jahresfrist die notwendige Planungssicherheit für die beliebte Freizeiteinrichtung und der Zuschuss kann mit der moderaten Erhöhung ausgezahlt werden“, meint Bürgermeister Heinrich Böckelühr. Auch Dieter Requardt freute sich: „Der Zuschuss der Stadt Schwerte gibt uns eine wetterunabhängige Basisfinanzierung. Und natürlich freuen wir uns über die Anerkennung der Arbeit, die das Team Elsebad für alle Bürger unserer Stadt leistet.“

Um den ehrenamtlich organisierten Betrieb des Freibades zu unterstützen und vertraglich abzusichern, wurde bereits im Jahre 2004 ein Vertrag zur Finanz- und Nutzungsregelung des Freibades im Elsetal abgeschlossen. Auf Basis dieses Vertrages wird das Elsebad seit nunmehr elf Jahren zuverlässig und attraktiv für die Bevölkerung der Stadt Schwerte geführt.

Der Rat der Stadt Schwerte hatte bereits im Mai eine von der Verwaltung vorgeschlagene Erhöhung des jährlichen Zuschusses beschlossen. Mit der Ergänzung zum bestehenden Vertrag wird der Betriebskostenzuschuss auf weitere fünf Jahre festgeschrieben. Eine Option zur Neuverhandlung ist erst ab 2021 gegeben.

Bürgermeister Heinrich Böckelühr sieht die von ihm seinerzeit dem Rat der Stadt Schwerte vorgeschlagene angemessene Erhöhung auch „als Anerkennung für die bisher geleistete Arbeit und Ansporn für die Zukunft zugleich.“ „Das Elsebad ist inzwischen fester Bestandteil der Sport- und Freizeitkultur in Schwerte und genießt in der Bevölkerung ein hohes Ansehen, auch und vor allem vor dem Hintergrund, dass der Betrieb fast vollständig aus Mitgliedsbeiträgen des Fördervereins, Spenden und Eintrittsgeldern finanziert wird“, so der Bürgermeister. Ein solches bürgerschaftliches Engagement sei weit über die Grenzen von Schwerte hinaus vorbildlich.

Das ehemalige städtische Freibad Elsebad wurde bereits 1996 mit Pachtvertrag an die gemeinnützige Elsebad Betriebs-GmbH verpachtet. Zum 1.1.2000 wurde dieser Pachtvertrag durch einen Erbbaurechtsvertrag ersetzt.

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