Nachruf

Trauer um Rolf Schmerbeck

Schwerte. Mit Trauer und Bestürzung wurde im Rathaus die Nachricht vom Tod von Rolf Schmerbeck aufgenommen, der jetzt im Alter von 74 Jahren verstarb. Der ehemalige stellvertretende Bürgermeister Rolf Schmerbeck gehörte als Mitglied der SPD-Fraktion von 1984 bis 2004 dem Rat der Stadt Schwerte an.

Bürgermeister Heinrich Böckelühr würdigte die Verdienste des langjährigen Betriebsratsvorsitzenden der Vereinigten Deutschen Nickelwerke (VDN). „Die Stadt Schwerte verliert einen über alle Parteigrenzen hoch angesehenen Menschen, der sich um die Belange unserer Stadt maßgeblich verdient gemacht hat. Auch nach Beendigung seiner aktiven kommunalpolitischen Tätigkeit im Rat der Stadt Schwerte und als stellvertretender Bürgermeister war Rolf Schmerbeck mir ein wichtiger Berater. Ich habe ihn sehr gemocht.“

In den Jahren von 1992 bis 1994 sowie von 1999 bis 2004 war der Verstorbene Zweiter Stellvertretender Bürgermeister der Stadt Schwerte. In Anerkennung seiner hervorragenden Dienste, die er sich um das Wohl und Ansehen der Stadt Schwerte erworben hat, wurde ihm im Jahr 2004 der Ehrenring der Stadt Schwerte verliehen.

Rolf Schmerbeck war in zahlreichen Ausschüssen und Gremien der Stadt Schwerte vertreten. Seinen Schwerpunkt in der kommunalpolitischen Tätigkeit setzte er in die Sport- und Sozialpolitik und die Schaffung und Neustrukturierung der städtischen Beteiligungsgesellschaften. Darüber hinaus war er über ein Jahrzehnt ehrenamtlicher Richter am Arbeitsgericht Dortmund sowie Aufsichtsratsvorsitzender der Stadtwerke Schwerte GmbH von 1995 bis 1999 und anschließend Mitglied des Aufsichtsrates bis 2004.

Im Rahmen seiner gewerkschaftlichen Tätigkeit gehörte er von 1978 bis 2004 der „Großen Tarifkommission“ der IG Metall in NRW an. Ferner war Rolf Schmerbeck in führender Position bei der BKK VDN, zuletzt als Vorsitzender des Verwaltungsrates tätig. Bei der VDN AG übte er die Funktion des Betriebsratsvorsitzenden seit 1981 aus und war zeitweise durch Unternehmensteilungen bedingt in drei Aufsichtsräten gleichzeitig tätig.

Für dieses außerordentliche Lebenswerk wurde ihm im Jahr 2006 die Verdienstmedaille am Bande des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland überreicht.

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